Workshop in Czernowitz

“The End of Wars. Ukraine in Historical and International Contexts”

Vom 25. bis 26. September 2025 findet in Czernowitz der Workshop “The End of Wars. Ukraine in Historical and International Contexts” statt. Die Veranstaltung wird von der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission in Kooperation mit der Nationalen Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz organisiert.

Das Programm umfasst die feierliche Eröffnung, Keynote-Vorträge sowie Paneldiskussionen, die sich mit historischen und aktuellen Erfahrungen der Ukraine im Kontext von Krieg und Friedensprozessen beschäftigen und zugleich vergleichende internationale Perspektiven einbeziehen.

Interessierte, die online teilnehmen und die Vorträge verfolgen möchten, können uns gerne unter folgender E-Mail-Adresse kontaktieren: duhk@lrz.uni-muenchen.de

Veranstaltungshinweis: Die deutsch-besetzte Ukraine im Zweiten Weltkrieg (1941–1943/44)

Die deutsch-besetzte Ukraine im Zweiten Weltkrieg (1941–1943/44)

Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Sommer 1941 besetzte die Wehrmacht auch das Territorium der Ukraine. Die westlichen Gebiete wurden dem deutschen Generalgouvernement zugeschlagen. Östlich davon entstand das „Reichskommissariat Ukraine“, das einer Zivilverwaltung durch das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete unterstand. Die Ostukraine blieb unter Verwaltung der Wehrmacht.
Im Podiumsgespräch wird erörtert, welche Ziele und Absichten das NS-Regime in der Ukraine verfolgte. Thematisiert wird zudem die Situation der Opfer von Krieg und Besatzung. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage nach dem spezifischen Ort der Ukraine in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Gefragt wird auch, wie ein zukünftiges Gedenken an Krieg und Okkupation im Fall der Ukraine gestaltet werden könnte.

Gelinada Grinchenko ist Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München und Professorin am Lehrstuhl für Weltgeschichte an der Nationalen Oles-Hontschar-Universität Dnipro. Sie ist Co-Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Historischen Kommission und der Ukrainian Oral History Association.

Oleksandr Lysenko ist Leiter der Abteilung für Militärhistorische Forschungen des Instituts für Geschichte der Ukraine der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine, Professor und Korrespondierendes Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine.

Tatjana Tönsmeyer ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie ist langjährige Leiterin des Forschungs- und Editionsprojekts „Societies under German Occupation“ und hat jüngst die Monographie Unter deutscher Besatzung. Europa 1939–1945 vorgelegt.

Kai Struve ist Forschungsgruppenleiter im BMBF-Projekt „Europa und die Ukraine im 20. Jahrhundert – sowjetische Herrschaft, deutsche Okkupation und konflikthafte Erinnerungen“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Privatdozent am Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Podiumsgespräch

Prof. Dr. Gelinada Grinchenko (München/Dnipro), Prof. Dr. Oleksandr Lysenko (Kyjiw), Prof. Dr. Tatjana Tönsmeyer (Wuppertal)

Moderation

PD Dr. Kai Struve (München)

Wann

Dienstag, 28. Januar 2025  19:00 Uhr

Wo

Topographie des Terrors, Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg

Gemeinsam mit

Deutsch-Ukrainische Historische Kommission, Mykola-Haievoi-Zentrum für Moderne Geschichte, Ukrainian Oral History Association

Hinweise

Für die Veranstaltung in deutscher und ukrainischer Sprache wird eine Simultanübersetzung angeboten. Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.